Wirtschaftsingenieure

Ausbildung

Wirtschaftsingenieure – ein Beruf mit Erfolgsaussichten.

Die Wirtschaft braucht Persönlichkeiten, die nicht nur technisches und wirtschaftliches Fachwissen haben, sondern auch unternehmerisches Handeln, Kundenorientierung, vernetztes, ganzheitliches Denken, Verhandlungssicherheit, Selbstvertrauen sowie soziale Kompetenz mitbringen.

WirtschaftsingenieurInnen können aufgrund ihrer technischen und betriebswirtschaftlichen Ausbildung viele Funktionen in den verschiedensten Branchen übernehmen. Ihre Aufgaben liegen überall dort, wo kaufmännisches und technisches Denken gefragt ist. Unsere AbsolventInnen findet man daher meist an den Nahtstellen technischer und wirtschaftlicher Betriebsbereiche. Die Kombination dieser beiden Bereiche ist oftmals der Schlüssel zum Erfolg!

Der zunehmenden globalen Vernetzung („Industrie 4.0“) betrieblicher Vorgänge Rechnung tragend, werden folgende grundlegende Kernkompetenzen vermittelt:

  • Betriebstechnik und Arbeitswissenschaften
  • Unternehmens- und Mitarbeiterführung
  • Kostenrechnung und Controlling
  • Informatik und Informationssysteme
  • Produktentwicklung und Produktmanagement
  • Werkstätten- und Laborpraxis

Die Führungskräfte der Zukunft müssen in hohem Maße drei wesentliche Kompetenzen aufweisen: Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz. Sie sollen also kompetent sein in ihrem Fach, bei ihren Methoden und auch bei Herausforderungen im Team. Darauf beruht die Ausbildung in den beiden Zweigen Technisches Management und Logistik. Wirtschaftsingenieure bringen den Betrieb zum Laufen! 

Die Absolventinnen und Absolventen der Spezialisierung "Logistik" sind in der Lage, technische Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Logistik unter Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Anforderungen zu lösen. Sie zeichnen sich insbesondere durch die Fähigkeit zur Planung, Umsetzung und Optimierung betrieblicher Prozesse im Sinne einer wirtschaftlichen Produktion und Dienstleistung aus und sind in der Lage, den Ressourceneinsatz in Unternehmen zu optimieren. Nach entsprechender Praxis können sie Projekte leiten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen. Die vertiefende Sprachausbildung in Englisch bietet ihnen den Zugang zu internationaler Geschäftstätigkeit.

Sie können ingenieurmäßige Tätigkeiten interdisziplinär entlang der gesamten Wertschöpfungskette durchführen:

  • Technischer Einkauf und Vertrieb
  • Kostenrechnung und Controlling
  • Marketing
  • Projekt- und Informationsmanagement
  • Produktions-, Transport- und Lagerautomatisierung
  • Logistikkette im gesamten Unternehmensbereich (computergestützte ganzheitliche Planung, Steuerung und Optimierung von Stoff-, Informations- und Energieströmen)
  • Supply-Chain- und Collaboration Management
  • Systeme, EDV und Softwareentwicklung
  • Projektentwicklung, Laboratorium und Werkstätte

Sie verfügen über eine hohe IT-Affinität hinsichtlich ERP-, Business-Intelligence- und Simulationsapplikationen und sind in der verfahrenstechnischen Vertiefung in der Lage, nachhaltige Lösungsalternativen auf vor- und nachgelagerte sowie parallel laufende Prozesse zu erarbeiten.

Wirtschaft_1_web.jpgDie Absolventinnen und Absolventen der Spezialisierung "Technisches Management" sind in der Lage, technische Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Anlagen- und Prüftechnik unter Einbeziehung betriebswirtschaftlicher Anforderungen zu lösen.

Sie zeichnen sich insbesondere durch die Fähigkeit zur Planung, Umsetzung und Optimierung betrieblicher Prozesse im Sinne einer wirtschaftlichen Produktion und Dienstleistung aus und sind in der Lage, den Ressourceneinsatz in Unternehmen zu optimieren. Nach entsprechender Praxis können sie Projekte leiten und Unternehmensbereiche führen. Die vertiefende Sprachausbildung in Englisch bietet ihnen den Zugang zu internationaler Geschäftstätigkeit.

Sie sind in der Lage, ingenieurmäßige Tätigkeiten in den folgenden Bereichen durchzuführen:

  • Prozesstechnik
  • Betriebliche Informationssysteme
  • Prozess- und Produktmanagements
  • Anlagen- und Prüftechnik
  • Qualitätsmanagements
  • Ressourcen- und Umweltmanagements
  • Sicherheitstechnik
  • Facility Managements
  • Produktentwicklung

Zusatzausbildungen

Information

Ausbildungsdauer: 5 Jahre
Abschluss: Reife- und Diplomprüfung
Berechtigungen:

  • Studium an Universitäten,
  • Hochschulen und Fachhochschulen,
  • Unternehmerprüfung,
  • Standesbezeichnung IngenieurIn nach dreijähriger Berufspraxis.

Zusatzqualifikationen: 

  • Cambrigde First Certificate (Sprachkompetenz),
  • EBC*L (Wirtschaftskompetenz),
  • SAP- & MS-Dynamics-Grundlagen,
  • REFA-Grundausbildung, 
  • Sicherheitsvertrauensperson,
  • Betrieblicher Abfallbeauftragter,
  • Zertifizierter Projektmanager.

Ab dem 4. Ausbildungsjahr bereiten persönliche Schwerpunkte, Vertiefungsfächer, Projekt- und Diplomarbeiten, Teamarbeit und Firmenkontakte den Weg ins Berufsleben oder in ein weiterführendes Studium.

Die Führungskräfte der Zukunft müssen in hohem Maße drei wesentliche Kompetenzen aufweisen: Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz.

Fachkompetenz

Sie beinhaltet als wesentliche Grundlage das technische und wirtschaftliche Basiswissen und das Verständnis, sich mit den technischen und auch wirtschaftlichen Experten auszutauschen sowie zwischen ihnen vermitteln zu können.
• Werkstoff - und Fertigungstechnik
• Recycling- und Energietechnik
• Wirtschaft und Recht

Methodenkompetenz

WirtschaftsingenieurInnen eignen sich eine Vielzahl von Kenntnissen an, wie z.B. REFA oder Projektmanagement, die ihnen die Möglichkeit eröffnen, gesicherte Ergebnisse zu erarbeiten und diese zur Entscheidung zu bringen, zu planen und zu realisieren.
• Analyse- & Bewertungstools
• Projektmanagement & Simulation 
• Zeit- & Kostenermittlungen

Sozialkompetenz

Sie hat in der beruflichen Zusammenarbeit einen wesentlichen Stellenwert, der es den WirtschaftsingenieurInnen ermöglicht, mit Motivation und Teamgeist ihre tägliche Arbeit möglichst zielführend und kostenbewusst zu erledigen.
• Führungs- und Motivationstechnik
• Konfliktmanagement
• Kommunikation und Präsentation

Die Gründung und Führung realer Unternehmen wird erprobt.

Im Zuge ihrer Ausbildung dürfen die künftigen WirtschaftsingenieurInnen unter dem Schwerpunkt „Entrepreneurship“ bereits ein kleines reales Unternehmen gründen und führen.

Diese Aufgabe umfasst alle wirtschaftlichen Aspekte von der Geschäftsidee über Businessplan und Firmengründung mit effizienten Anteilscheinen bis letztlich zu deren Auflösung mit Gewinnausschüttung. Sie gestalten dabei die Aufbau- und Ablauforganisation vom Einkauf aller Materialien, über die Teilefertigung bis hin zum Vertrieb (Marketing und Verkauf). 

Somit durchleben die angehenden WirtschaftsingenieurInnen die Gesamtheit aller Material- und Informationsflüsse eines Unternehmens sowie deren Entwicklungsvorgänge. Organisatorisch passiert dies in Form einer „JuniorCompany“ mit z. B. kundenspezifisch gefertigten Produkten und effektiven Geldflüssen am realen Markt.

Im Zuge ihrer Ausbildung erlernen und experimentieren unsere Schülerinnen und Schüler auch mit der computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung - auf deutsch: Augmented Reality.

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Augmented Reality kann in quasi allen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommen. Monteure sehen die nächsten Schritte ihrer Aufgaben, Wartungsarbeiter erhalten Fehlerlogs direkt an der Maschine, Konstrukteure sehen Hologramme ihrer fertigen Entwürfe, und so weiter.

In ihren Schnittstellenfunktionen kommen Wirtschaftsingenieure immer häufiger mit neuen Technologien in Kontakt. Darauf bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler vor!

Stundentafel Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure

NEUIGKEITEN DER ABTEILUNG

Kontakt

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Dipl.-Ing. Andreas Hainzl
Abteilungsvorstand Wirtschaftsingenieure
Tel: +43 2742 75051-500
Mail: andreas.hainzl@htlstp.ac.at

Sprechstundenzeiten finden Sie in unserem Kalender.