Wientag der Abteilung Maschinenbau

Traditionellerweise machen die 5. Klassen der Abteilung Maschinenbau einen Kulturtag in Wien. Das Programm darf dabei selbst mitgestaltet werden. Heuer führte der Weg zum ORF, in die Wiener Innerstadt und ins Kabarett Simpl.

Wie jedes Jahr konnte die Abschlussklasse der Abteilung Maschinenbau auch heuer wieder einen Tag in Wien verbringen. Nach einem Besuch im ORF-Zentrum, bei dem sowohl die Fernsehstudios als auch die Studios von Ö3 besucht werden konnten (und sogar selbst Radio gemacht wurde), führte der Weg in die Wiener Innenstadt. Bei einer Rätselralley durch den 1. Bezirk konnte sich die Gruppe einen Eindruck von den wichtigsten Gebäuden im Zentrum machen. Zum Abschluss des Tages stand ein Besuch des legendären Kabarett Simpl auf dem Programm, wo eine Vorstellung der aktuellen Revue "Märchen ohne Ende" angeschaut wurde. Dass wir dann am Ende der Vorstellung sogar noch Michael Niavarani höchst persönlich getroffen haben, setzte dem Tag ein Krönchen auf.

Abteilung Maschinenbau beim Etikettdinner

Als führende Technikerinnen und Techniker der Zukunft ist gutes Benehmen ein wesentlicher Baustein, um erfolgreich zu sein. Die 2.Klassen der Abteilung Maschinenbau - Schwerpunkt Robotik & Automatisierung hatten auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, beim Probelauf zur Abschlussprüfung der Abschlussklassen im Schulzentrum Eybnerstarße dabei zu sein.

Nach einer 45-minutigen Einführung in die Tischetikette startete um 15 Uhr das 4-Gänge-Menü bestehend aus: 

Gehobene Gastronomie zu genießen und nebenbei noch in die Geheimnisse der Tischmanieren eingeführt zu werden, ist ein Erlebnis, dass unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder beeindruckt.

Wir bedanken uns recht herzlich beim SZE für die Möglichkeit, am Etikettendinner teilzunehmen, den Prüfungskandidatinnen und -kandidaten für das ausgezeichnete Menü und die perfekte Bewirtung und wir wünschen eine erfolgreiche Abschlussprüfung!

Abteilung Maschinenbau besucht Weltmarktführer

Die beiden Abschlussklassen Maschinenbau mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik erlebten einen spannenden Exkursionstag zu mehreren Weltmarktführern der Branche.

Der Tag startete mit einem Besuch der Firma Welser Profile in Ybbsitz. Am Stammsitz der Firma Welser konnten sich die Schülerinnen und Schüler einen modernen Werkzeugbauer mit voll integrierter Industrie 4.0 ansehen. 

Am Nachmittag erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke bei der Firma Busatis in Purgstall. Der Spezialist für Beschichtungen (Metallurgie) beeindruckte die angehenden Absolventinnen und Absolventen mit seiner hochautomatisierten Fertigung und einer komplexen Qualitätssicherung. 

Der Tag endete schließlich mit einer gemütlichen Runde Bowling, bei der die Schülerinnen und Schüler überraschenderweise auch noch Statisten in einer Fernsehproduktion wurden. Mehr Action an einem Tag geht nicht! 

Wintersportwoche der Abteilung Maschinenbau

Im Rahmen der Wintersportwoche der zweiten Klassen der Abteilung Maschinenbau, Industriedesign und Automatisierungstechnik, verbrachten die Schülerinnen und Schüler eine abwechslungsreiche und sportlich intensive Woche in Zell am See. Bei ausgezeichneten winterlichen Bedingungen wurden Ski- und Snowboardgruppen angeboten. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene konnten ihre Fähigkeiten verbessern und der Spaß stand im Mittelpunkt.

Neben dem sportlichen Programm bot die Woche auch zahlreiche Gelegenheiten zur Stärkung der Klassengemeinschaft. Gemeinsame Aktivitäten abseits der Piste sorgten für gute Stimmung und förderten den Zusammenhalt zwischen den Klassen. Die Wintersportwoche stellt somit nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag dar, sondern trägt auch wesentlich zur persönlichen und sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bei.

Mit vielen neuen Eindrücken und positiven Erlebnissen kehrten alle Beteiligten motiviert zurück.

Firma Lenze als starker Partner der Maschinenbauabteilung

Die Firma Lenze ist ein internationaler Hersteller und Entwickler von Antriebstechnik und Automatisierungslösungen und neuer Partner der Abteilung Maschinenbau der HTL St. Pölten.

Beim Besuch von Key Account Manager Stefan Gschiel konnten wichtige Kontakte geknüpft werden. Als besonderes Highlight stellte sich allerdings das "Mitbringsel" des Gastes heraus. Für unser Labor brachte Herr Gschiel einen Getriebemotor sowie einige Frequenzumrichter mit. Diese Antriebskomponenten stellt uns die Firma Lenze kostenlos zur Verfügung, sodass wir sie sowohl für Projekte aber auch im Laborunterricht einsetzen können.

Vielen herzlichen Dank an die Firma Lenze! Wir freuen uns über den Austausch mit starken Partnern aus der Wirtschaft!

Kreativklasse der MS Tulln besucht die Abteilung Maschinenbau

Ende November besuchte die 2. Kreativklasse der Mittelschule Tulln Marc Aurel die Abteilung Maschinenbau.

17 Mädchen und 2 Burschen der 2. Klasse mit dem Schwerpunkt "Kunst und Kreativ" statteten Ende November der Abteilung Maschinenbau einen Besuch ab. Besonders interessiert haben sich die kunstinteressierten Mädchen und Burschen für unseren Schwerpunkt Industriedesign, in dem technisches Know-How mit kreativen Ideen und Umsetzungen verbunden wird. Selbstverständlich durften die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule auch selbst aktiv werden und konnten im Rahmen von kleinen Workshops die maschinenbaulichen Werkstätten erkunden.

Wir freuen uns auf die weitere Kooperation und hoffen, die Schülerinnen und Schüler bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

Firma AFC zu Gast in der Abteilung Maschinenbau

Am Montag, dem 3. November, besuchte Maximilian Sterkl von der Firma AFC – Alu Future Components die Abteilung Maschinenbau und hielt einen spannenden Vortrag mit dem Titel „Low Carbon Aluminium mit Fokus Strangpressen“ für die Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen der höheren Abteilung.

Herr Sterkl erläuterte zunächst die Herstellung von Aluminium und den damit verbundenen Energiebedarf. Er zeigte auf, dass die Produktion von Primäraluminium in Europa zwar deutlich CO₂-effizienter als in China, jedoch derzeit rückläufig ist.
Ein zentrales Thema seines Vortrags war die Bedeutung des Recyclings von Aluminium. Er machte deutlich, dass Aluminium ohne Qualitätsverlust nahezu unbegrenzt wiederverwertet werden kann. Anschaulich erklärte er dies am Beispiel einer Getränkedose, die – wenn sie recycelt wird – innerhalb von etwa zwei Monaten wieder als neues Produkt im Umlauf sein kann.

Die Firma AFC entwickelt und fertigt hochwertige Aluminiumprodukte, wobei Engineering und die Entwicklung innovativer Lösungen einen besonders hohen Stellenwert einnehmen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Abteilung Maschinenbau bot der Vortrag wertvolle Einblicke in aktuelle Herausforderungen der Industrie – insbesondere im Hinblick auf Umweltverantwortung, nachhaltige Ressourcennutzung und die Rolle des Recyclings bereits bei der Produktentwicklung.

Der Vortrag machte einmal mehr deutlich, wie wichtig eine fundierte Ausbildung im Bereich Maschinenbau für die Zukunft unserer Gesellschaft und unseres Planeten ist.

Großer Erfolg für den Designschwerpunkt der Abteilung Maschinenbau

Bei der Apple Swift Coding Challenge 2025 im T-Mobile Center überzeugten zwei Nachwuchs-Designer der Abteilung Maschinenbau mit ihrer innovativen Idee. Ziel des Wettbewerbs war es, eine App zu entwickeln, die aktiv gegen Hass im Netz und Cybermobbing vorgeht.

Die ausgewählten Teams präsentierten ihre Projekte in einem Pitch vor einer Fachjury. In der Kategorie Sekundarstufe setzten sich Han Sun und Meryem Dinc mit ihrem Konzept durch und gewannen die Challenge.

Herzliche Gratulation zu diesem großartigen Erfolg!

Moderne Produktentwicklung zieht im Maschinenbau-Unterricht ein

Heuer startete der Freigegenstand „Moderne Produktentwicklung“ kurz MPEM mit den 3. und 4. Jahrgängen der beiden Schwerpunkte „Robotik und Automatisierung“ und „Industriedesign“. Dieser Freigegenstand richtet sich speziell an Schülerinnen und Schülern, die über den Tellerrand hinaussehen wollen, dazu einfach mehr wissen wollen oder ihre Ideen gerne verwirklicht sehen wollen. In diesem Semester wurde dazu das Entwicklungsthema „Kart für die Zero-Emission-Challenge“ (Kartserie für HTLs) ausgegeben und die Schülerinnen und Schülern konnten nach eigenem Interesse ihr Projekt wählen. Wir besuchten den diesjährigen Event und stellten dabei den im Rahmen einer Diplomarbeit von der Schülerin Marlene Fuchs selbst gebauten Rahmen aus.

Teil des MPEM-Teams bei der Exkursion zur ZEC

Der Unterricht zielt speziell auf die Umsetzung der Konstruktionen/Produkte ab und basiert auf Innovation durch Ideenfindungsmethoden:

Neues Kart auf der Zielgeraden

Die Einführung der neuen Kart-Klasse speziell für Schüler-Teams der HTL erfordert von den Schülerinnen und Schüler die komplette Neugestaltung eines Karts nach den Richtlinien der Zero-Emission Challenge. Diese Herausforderung haben vier SchülerInnen der Abteilung Maschinenbau im Rahmen ihrer Diplomarbeit angenommen und sich voll in die Arbeit gestürzt.

"Die Umsetzung ist definitiv eine spannende Herausforderung. Wir mussten uns intensiv in verschiedene Bereiche wie Konstruktion, Ergonomie und Simulationen einarbeiten. Besonders die Anpassung an die Zero-Emission-Vorgaben erforderte viel Detailarbeit. Aber genau das macht es so spannend – wir lernen enorm viel dazu und sehen, wie unser Konzept Schritt für Schritt Realität wird", so Armin Pfeffer, ein Schüler, der am Projekt mitarbeitet. 

Die Arbeit am Projekt umfasst die Auslegung, Konstruktion auch im Hinblick auf die Ergonomie des Fahrers, Simulationen und das Design des neuen Boliden. Mit den ersten Entwürfen und Kostenaufstellungen wurde schnell klar, dass so ein Projekt ohne starke Partner finanziell nicht zu bewältigen ist. Das Team überzeugte die Leitung der Raiffeisenbank Region St. Pölten das Projekt finanziell zu unterstützen und die Fa. B&R eine Fahrzeugsteuerung und Panel zur Verfügung zu stellen. 

Gestärkt durch die Unterstützung nimmt die Umsetzung Fahrt auf, und das Ziel mit dem neuen Kart beim nächsten ZEC-Bewerb im Herbst auf der Donauinsel teilzunehmen rückt ein großes Stück näher.

Das e-Racing Team der HTL ermöglicht es interessierten Schülerinnen und Schüler ihr Fachwissen einzubringen und zu vertiefen sowie sich in einem freundschaftlichen Umfeld persönlich weiterzuentwickeln.