Analyse des Magnetisierungsstromes
Den Zusammenhang zwischen der Spannung (Bild a) und dem Magnetisierungsstrom (Bild c)
finden wir in der Dynamoblechkennlinie
(Bild b) des Transformators. Da ihr Erscheinungsbild deutlich von einer Geraden abweicht,
herrscht kein linearer Zusammenhang
zwischen Spannung und Magnetisierungsstrom. Dies bedeutet jedoch, daß der
Magnetisierungsstrom einer Verzerrung unterliegt. Diese
Tatsache wird weitläufig mit dem Begriff "Sättigungserscheinung" bezeichnet.
Die Analyse der Stromkurve ergibt
ungeradzahlige Oberschwingungen, wobei die Amplituden mit steigenden Ordnungszahlen
drastisch sinken und so deren Einfluß auf den tatsächlichen Verlauf des
Magnetisierungsstromes mindert. Demnach wurde auch in der obigen Graphik nur die 3.
Harmonische Oberschwingung berücksichtigt.
Merke: Sinusförmige Spannung ergibt auch einen sinusförmigen Fluß (Induktion).

Aus diesem Bild ist zu erkennen, daß der
Magnetisierungsstrom neben einer Grundschwingung
ungeradzahlige Oberschwingungen enthält, welche
nach ihrer Ordnungszahl abnehmende Amplitude haben.

